Archiv für März 2009
im Focus jetzt auch online
Vor Kurzem erwähnte ich das Interview von Klaus im Focus schon einmal beiläufig
Inzwischen wurde das Interview auch online gestellt. Klaus wird vorliegend zu Wolfram Alpha interviewt. Qimaya spielt hier eigentlich keine große Rolle, allerdings freut es uns, dass Klaus die Ehre hatte zu oben genannten Thema etwas sagen zu dürfen. Macht euch selbst ein Bild unter folgendem Link.
Twitter und Qimaya
Twitter wird in Bezug auf Unternehmen doch sehr oft lediglich als Marketingkanal verstanden. Sicherlich hatten wir uns auch einmal gedacht, dass uns Twitter insofern etwas mehr Awarenss bringen könnte. Inzwischen muss ich jedoch sagen, und da bin ich glaube nicht der Einzige bei Qimaya, ist uns das ziemlich schnuppe.
Ab und an weisen wir natürlich explizit auf Ereignisse oder Neuigkeiten hin, das gros der Nachrichten sind jedoch eher private Tweets. Dies liegt natürlich auch daran, dass sich jeder von uns seinen eigenen “Follower-circle” erschlossen hat. Insofern muss ich allerdings auch gestehen, dass mich so manche Entwicklung bei uns meist eher über die Tweets von Klaus oder Dennis mit XiongShui, Rudy oder Martin erreicht. Aber genau das macht es gerade so reizvoll.
Tatsächlich kann man anhand unserer Tweets ziemlich genau die Software-Entwicklung verfolgen. Daneben geben sie einen sehr tiefen Einblick in unsere Ess- und Reisegewohnheiten.
Unsere Twitter-Nicks sind im übrigen.
Roter Herring
Jetzt hab ich es im Mailaccount, dann kann ich es auch posten. Ein kleine Pressemitteilung. Es würde mich freuen, wenn Ihr uns helfen würdet, sie zu verbreiten.

Wenn ich dürfte…
dann würde ich euch ja schon gerne etwas erzählen. Es hat mit unserer Entwicklungsabteilung, also Klaus, zu tun. Mit der Hilfe von Dennis, Rudy und Martin wird gerade etwas echt Spannendes erschaffen. Ein semantisches WordPress Plugin!
Tatsächlich wird es schon fleißig getestet. Aber…..ich darf nicht sagen wo. Ihr könnt ja mal ein bissel suchen gehen. Manche, sagen wir mal, semantischen Ansichten sind schon sehr spannend, die Contentbasis muss allerdings noch wachsen. Dies schlägt sich dann in der semantischen Nähe wieder, aber das wird noch. Mehr darf ich jetzt nicht verraten, leider.
Semantic Web Meetup in Berlin
Morgen früh geht es nach Berlin zum Semantic Web Meetup. Dolle Sache, bin gespannt was wir dort so zu hören bekommen. Zwar weiß ich jetzt schon, dass wir mit Semantik und dem Stichwort “neuronaler Netze” wenn dann eher latent in der Runde aufgenommen werden. Aber es geht doch um das was man mit Semantik erreichen will. Da können wir etwas liefern, vielleicht will es ja jemand haben, schaun wir mal.
Am Abend werden wir jedoch unsere Gläser mit Martin in der Hotel Lobby erheben. Etwas worauf wir uns sehr freuen, endlich einmal live, von Angesicht zu Angesicht, nicht mehr nur über Martin´s Twitter-Account.
Btw. Hannes, hab dich auch auf der Teilnehmerliste gesehen, in welchem Hotel übernachtest du?
Nix still hier, vielmehr alles in Action!
Kurzes Update. Das Blog-Plugin läuft auf Hochtouren. Klaus schlägt sich gerade noch die Nacht um die Ohren, wobei wir doch morgen früh nach Berlin fahren. Zündet ihm ein Kerzlein an, er braucht es gerade!
Die letzten Tage standen nicht nur im Zeichen des Plugins, mehr zu diesem auch später, sondern auch in Sachen Awareness passierte so Einiges. Nachdem wir zunächst mit dem Red Herring Top 200 Award nominiert wurden folgte die nächste Nachricht prompt, sind nun Red Herring Top 100 Finalist. Da wir allerdings kaum Zeit finden werden Anfang April zu der dazu gehörigen Veranstaltung zu fahren wird es wohl auch dabei bleiben. Unter den 100ern zu sein freut uns allerdings schon sehr,
daher dürfen wir uns durchaus einmal den Luxus gönnen zwischen ”dringend” und “wichtig” zu unterscheiden.
Am Montag erschien das erste Focus Print Interview mit Klaus am Kiosk. Screenshot spare ich mir jetzt einmal, denn wir wollen ja auch, dass der Focus fleißig gekauft wird. Wen es interessiert, Seite 102. Wer meint das wäre aber sehr weit hinten, den kann ich beruhigen, Harald Schmidt posiert in der Nachbarschaft.
Verlinken kann ich euch dagegen einen Interviw mit Klaus für Telepolis von Heise. Wolfram Alpha und Co. werden aus seiner Sicht beleuchtet. Viel Spass bei der Lektüre, bei Verständnisschwierigkeiten kann ich Wikipedia empfehlen. Ich muss dort ab und an auch schon mal spicken. (Hoffe Klaus liest das nicht)
Startup-Frühling: Wolfram Alpha, eyeplorer & Co
Die Wogen schlagen wieder hoch. Ganz gleich ob Handelsblatt oder FAZ, die Marketingtrommeln schlagen im Takt. Zwischen unseren CeBit Panels und der assoziativen Bildererkennung ist zwar nur schwerlich Zeit zu finden, jedoch werden wir im Stakato der Pressemitteilungen ständig auf Wolfram Alpha und eyeplorer angesprochen. Daher nehmen wir uns die Zeit einige Informationen als leichte Kost aufzubereiten. Wir können nicht zu jeder Frage auf die oben genannten eine Antwort liefern, vielmehr nur da wo wir uns wirklich auskennen. Jedoch können wir dem Hauptanliegen, einem technologischen Vergleich der Ansätze und der Auswirkungen dieser durchaus nachkommen.
Sicherlich ist bei Wolfram Alpha der Name bereits Teil des Programms. Der Mathematiker Stephen Wolfram ist ein Schwergewicht in der wissenschaftlichen Welt. Es ist durchaus damit zu rechnen, dass wir im Mai etwas spektakuläres zu sehen bekommen. Eine Maschine, die Fragen beantworten kann! Schon mehr als 40 Jahre denkt man darüber nach, ob eines Tages eine Maschine denken kann. Es gibt sogar ein spezielles Testverfahren, das es erlauben soll, objektiv darüber zu entscheiden, ob eine Maschine tatsächlich intelligent ist (Turing Test).
Allerdings hat die Angelegenheit einen Haken. Wolfram Alpha beruht – soweit man den Berichten entnehmen kann – auf symbolischer künstlicher Intelligent (KI). Die prinzipielle Begrenzung des symbolischen Ansatzes der KI hat H.L. Dreyfus einleuchtend dargestellt. Anschaulich unterscheidet man zwischen knowing-how und knowing-that.
Eine typische knowing-that-Frage ist: “Wie hoch ist der Mount Everest?” Ein derartiges Faktenwissen kann in der Tat durch symbolische KI gut abgebildet werden. Eine knowing-how-Frage hingegegen wäre: “Wie fühlt es sich an, wenn auf 6000 Meter Höhe die Luft dünner wird?” Mit knowing-how ist das Handlungswissen gemeint, das sich nur in der tatsächlich durchgeführten Handlung zeigt. Das kontextabhängige, implizite Wissen kann durch symbolische KI nicht abgebildet werden.
Prinzipiell nicht. Auch für das Semantic Web und für eCommerce-Applikationen reicht der Ansatz nicht aus. Betrachten wir ein Beispiel aus der Praxis: Jemand bestellt das Buch “Feuchtgebiete” bei amazon. Der Käufer wird darüber informiert, dass das Buch “Frühling und so” von Rebecca Martin ebenfalls interessant sein könnte, da andere Kunden beide Bücher zusammen in den Warenkorb legten. Das ist implizites Handlungswissen. Die symbolische KI arbeitet mit starren Regeln. Unser tägliches Leben ist aber eher assoziativ und ein wenig fuzzy.
Letzteres wird vom Startup eyeplorer stärker berücksichtigt. Auch hier steht ein Name für den technologischen Ansatz: der Neurowissenschaftler Martin Christian Hirsch aus Marburg. Von den Wurzeln her gibt es durchaus Gemeinsamkeiten mit Qimaya. Als Orientierung haben wir die Patentschrift “Apparatus and method for an item retrieval system” von M.C. Hirsch (publiziert am 30.8.2007) herangezogen. In der Patentschrift wird explizit auf das Gestaltkonzept der Neurowissenschaften verwiesen. Eine spannende und lesenswerte Einführung in das Gestaltkonzept stammt von Peter Ulric Tse. So ermöglicht eyeplorer offenbar, Informationscluster bzw. “Gestalten” zu visualisieren. Wissenschaftich betrachtet verfolgt eyeplorer also einen sehr hochwertigen Ansatz.
Und was ist mit Qimaya? Qimaya leitet nicht aus der Hirnforschung irgendein Konzept ab, sondern baut 1:1 eine assoziative Struktur nach. Es wird automatisch nach Relevanz und Redundanz von Information unterschieden. Hierdurch kann von einer Sekunde auf die andere eine komplett neue Ontologie emuliert werden. Qimaya kann Petabytes an Daten als neuronales Netz abbilden. Doch kommen wir zum eigentlichen Punkt, der Sphären über unserer Technologie steht. Qimaya hat ein Business- und Monetarisierungskonzept.
Cebit, OpenSpace, Semantic Web Meetup.
Sodele, entschuldigt, dass wir jetzt kein Livestreaming hatten. Jedoch wurde während der Diskussionsrunde gefilmt. Ich werde am Samstag mal bei T-Systems nachfragen wie man das zur Verfügung stellen kann. Allerdings werde ich, Klaus leider nicht, da er einen anderen wichtige Termin wahrnehmen muss, am Sonntag nochmals auf der CeBit sein.
Als Panel-Teilnehmer auf dem OpenSpace bin ich damit in action. Soweit ich das heute gesehen habe wird dort direkt live gestreamt, ich frage nach und werde es hier im Blog posten, Wie, Wo und Wann.
Auf dem OpenSpace wird es allerdings mehr um das Thema Netzkultur gehen. Drei Bereiche sollen abgedeckt werden. Arbeit, Leben und Kultur, wohin uns das Panel dabei trägt weiß ich allerdings jetzt auch noch nicht so genau.
Dazu werde ich am Samstag ebenso nochmal mit Systemlern sprechen müssen. Soweit mir jedoch mitgeteilt wurde, dürfte es auch so ein spannendes Thema sein, denn es ist mehr Rundumschlag mit verschiedenen Sichtweisen, Perspektiven und Visionen.
Hier ein Einblick von Marcella auf dem Blog des Dresdner Zukunftsforums.
Des weiteren möchte ich unbedingt noch etwas anderes loswerden. In der Runde konnte ich Steffen und Hannes entdecken, was Klaus und mich sehr gefreut hat! Umso mehr, da ihr Beide action in die Diskussionsrunde gebracht habt und den Nerv des Themas mit herausgearbeitet habt.
Es sei angemerkt, dass wir am 20.3 auf dem Semantic Web Meetup in Berlin sein werden. Dort treffen wir hoffentlich Martin und, sofern ihr Interesse habt, auch euch! Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Personen treffen, sagt bitte kurz bescheid, wir werden im Ibis am Ostbahnhof übernachten. Wäre doch nett gemeinsam den Abend an der Hotelbar ausklingen zu lassen.
Kleine Änderung der Cebit Veranstaltung
Wie bereits kolportiert sollte Jochen Wegner, Chefredakteur Focus Online, Teilnehmer der Diskussionsrunde auf der Cebit sein.
Leider ist Herr Wegner kurzfristig verhindert, konnte uns jedoch einen gebührenden Vertreter vermitteln. Wir freuen sehr auf Matthias Matting der, wie dem Link zu entnehmen ist ein ebenso affiner und augenscheinlich sehr interessierter Technikexperte ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Runde hierdurch eine enorme Aufwertung erfährt und freue mich daher sehr!
Ich hoffe Ihr erweist uns zahlreich die Ehre, morgen 5.3. von 14 – 15 Uhr auf der Cebit, Halle 6, Stand G60, Webciety Area, Stand
T3.02
Monetarisierung von Zeitungsinhalten
Unsere Diskussionsrunde auf der Cebit wird sich um das Thema “Semantic Web, spreading business into the masses” drehen.
Welche Thesen, Antithesen und hoffentlich auch welche Synthese wir erreichen werden, möchte und kann ich jetzt natürlich noch nicht ausführen. Aber das Thema Semantik kann in einigen Bereichen neuen Input für bestehende Probleme geben. Nehmen wir zum Beispiel den online Zeitungsmarkt. Die Finanzierung über Werbemodelle sind wahrlich nicht die Ertragreichsten. Dies als Gedankenanstoss.
Ich möchte auf einen guten Artikel im Blog von Thomas hinweisen.
“Die Zukunft journalistischer Produkte: Wer finanziert wen woraus?”
Sehr viel Hintergrundinformationen auch im Sinne von Aufgabenstellungen, welche ein semantisches Web möglicherweise schultern könnte. Leset selbst und macht euch ein Bild.
Gerne können wir auch eine Prediscussion hier auf dem Blog eröffnen. Feel free to comment.