Archiv für März 2nd, 2009
Monetarisierung von Zeitungsinhalten
Unsere Diskussionsrunde auf der Cebit wird sich um das Thema „Semantic Web, spreading business into the masses“ drehen.
Welche Thesen, Antithesen und hoffentlich auch welche Synthese wir erreichen werden, möchte und kann ich jetzt natürlich noch nicht ausführen. Aber das Thema Semantik kann in einigen Bereichen neuen Input für bestehende Probleme geben. Nehmen wir zum Beispiel den online Zeitungsmarkt. Die Finanzierung über Werbemodelle sind wahrlich nicht die Ertragreichsten. Dies als Gedankenanstoss.
Ich möchte auf einen guten Artikel im Blog von Thomas hinweisen.
„Die Zukunft journalistischer Produkte: Wer finanziert wen woraus?“
Sehr viel Hintergrundinformationen auch im Sinne von Aufgabenstellungen, welche ein semantisches Web möglicherweise schultern könnte. Leset selbst und macht euch ein Bild.
Gerne können wir auch eine Prediscussion hier auf dem Blog eröffnen. Feel free to comment.
Eigentlich ganz einfach
Wer schon immer mal wissen wollte wie das jetzt gehen soll mit Qimaya, den Mustern, dem menschlichen Gehirn, und dem Erkennen von Bedeutung, der sollte sich diesen Artikel auf Spiegel Online durchlesen. Dazu eine Prise Gedankengut von neuronalen Netzen und Semantik im Hinblick auf Erkennen von Inhalten streuen. Und schon wird klar, warum das Erkennen von Mustern alles ist was es braucht um Semantik zu erzeugen.
SPIEGEL ONLINE: Auf die Idee, Worte nach Formen zu sortieren, wären wir als Muttersprachler allerdings nie gekommen.
Tammet: Heute vielleicht nicht. Aber ich glaube, dass Sie Deutsch, als Sie jung waren, unbewusst genau auf diese Weise gelernt haben. Jeder, der als Kind seine erste Sprache lernt, denkt auf diese Weise. Wenn man später im Leben eine Sprache lernt, ist der Zugang dann allerdings ein anderer. Das Gehirn hat sich verändert. Plötzlich hält man fremde Sprachen für merkwürdig. Aber sie sind es nicht. Jede Sprache ist logisch, weil sie von menschlichen Gehirnen erdacht wurde. Es ist also vollkommen natürlich, nach der Logik einer Sprache zu suchen und diese Logik für das Lernen zu nutzen.
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,610651,00.html
Man lasse es sich auf der Zunge zergehen und denke an die Zeit im Alter zwischen 2 und 5 Jahren. Haben wir nicht genau dies getan. Sprache als Muster zu erkennen, nach immer mehr Input zu fragen!?