Qimaya – Semantic Web

creating a semantic web

Wie wirkt sich unser ominöses neuronales Netz eigentlich auf Suchergebnisse aus?

with 3 comments

Wie wir schon mehrfach im Blog berichteten basiert Qimaya auf künstlicher Intelligenz, welche die Suchergebnisse mittels eines neuronalen Netzes erkennt und ausliefert.

Die Technik-Geeks freuen sich wie Schneeflocken über unsere Technik, aber was heißt das jetzt für Lieschen Müller?

Ein Beispiel. Wir geben das Suchwort Kosmetik ein. Zunächst werden alle Suchergebnisse aufgrund des vollständigen Inhalts einer Webseite erkannt. Es wird also nicht mehr lediglich das Wort Kosmetik auf einer Webseite aufgefunden.

Dies ist deshalb möglich, weil Qimaya eine Webseite weitestgehend ähnlich wie ein Mensch erfasst. Ein Mensch liest einen Satz indem er die Worte als eine spezifische Wortkette erkennt und daraus auf den Inhalt eines Satzes schließt. Dieses Prinzip kann man von der Natur auf eine Maschine übertragen, nur dass diese Wortkette sinnbildlich für einen inhaltlichen Cluster steht.

Und wer den Inhalt nun sinnbildlich erkennen kann, der kann ihn auch kategorisieren. Das liegt ja wohl nahe.

Wie ihr seht kann man auf diese Weise jedes Suchergebnis einer spezifischen Kategorie zuordnen. Ich denke es bedarf keiner großen Erklärung mehr zu was für einem Nutzen die Kategorisierung führt. Den Skeptikern kann man nur raten die Ergebnisse einer herkömmlichen Suchmaschine gegenüber zu legen. Spielt bitte ein wenig und lasst euch die Kategorien einzeln unter dem Auswahlpunkt Modus anzeigen. Stellt bitte hierzu auf eine möglichst hohe Range an Ergebnissen.

Die Frage, die sich nun stellt ist natürlich, wie entsteht eine solche Kategorie? Nun, das ist eigentlich sehr einfach, wenn man die Technik dazu hat. So mancher geht davon aus, dass wir lediglich URL´s kategorisieren. Falsch! Ich bitte euch, wir können mehr als das. Schämt euch, ab zu Yahoogle!

Letzlich ist jeder erkannte Inhalt eine Art Cluster im neuronalen Netz, eine Schublade, in dem sich Inhalte zum gleichen Thema tummeln.

Das Einzige was wir machen ist, diesem Cluster einen Impuls zu geben. Ihn sozusagen markieren. Daraufhin können alle Themen in diesem Cluster kategorisiert werden.

Das neuronale Netz hat noch eine weitere Stärke. Es können ebenso Themen in angenzenden Clustern erkannt werden. So wie ein Mensch beim Thema Politesse idR an Knöllchen denkt. Genau das passiert auch in unserem neuronalen Netz. Wir nennen es Assoziationen oder verwandte Themen.

Der Vorteil ist, dass man durch diese verwandten Themen eine Art Recherchefunktion innerhalb einer Suchanfrage hat und entweder zielgenau zu dem Thema gelangt, welches man vielleicht noch gar nicht identifizieren kann oder aber auch direkt einen Überblick zu einem Themengebiet erhält. Man denke nur an ein Thema in dem das eigene Wissen nur fragmetarisch vorhanden ist.

Viel Spass beim ausprobieren!

Written by Qimaya

23. Oktober 2008 um 2:18 pm

3 Antworten

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  1. …und wo und wie kann ich ausprobieren? hmm? gruß von der apple-front ähhh apfelfront… (war das jetzt eine neuronale assoziation? *kicher*)

    Kirstin

    23. Oktober 2008 at 6:39 pm

  2. […] Vorstösse in Richtung Semantische Suchmaschine angekündigt werden, so auch vom deutschen Startup Queap, welches seine Suche bisher allerdings erst in einer nicht-öffentlichen Betaversion anbietet. […]

  3. […] der Welt, wo jeder reinschmeissen darf, was er will und wie er es will, dieser Schrank ist trotzdem immer imstande ‘ganz von alleine’ herauszufinden, was es ist, was gerade reingekomment und wie es mit jedem anderen Stück im Schrank und dem ganzen […]


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