Qimaya – Semantic Web

creating a semantic web

Archive for Januar 2009

Die Geschichte des Internets

with one comment

Die Geschichte des Internets, auch für Euch, so meine ich, sehr spannend.

Written by Qimaya

17. Januar 2009 at 9:55 am

Veröffentlicht in Uncategorized

Ups, he did it again..

leave a comment »

Martin Waiss, der Adapteur unseres Technologieverständnisses und Sparringspartner unserer Gedanken hat es wieder getan….

Er hat seinen 2. Artikel zu semantischen Strukturen bzw. der kommenden Semantik im Netz geschrieben und die Möglichkeiten der Technik von Qimaya beleuchtet.

Zum 1.Teil geht es übrigens hier entlang.

Wissen bildet, Prädikat daher: Wertvoll ein „must read“

Written by Qimaya

13. Januar 2009 at 3:14 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

Wir benötigen jetzt Eure Hilfe! Wie kann man das semantische Web visualisieren?

with 9 comments

Form follows function!

Das semantische Web führt Inhalte verschiedener Websites zusammen. Inhalte wie Texte, Fotos, Videos und Anwendungen wie Ecommerce und Ratings. Aus dem ganzen Web werden Inhalte, die zur Website passen, extrahiert und auf der Website wieder zusammengeführt. Das Zusammenführen ist also ein Mashup aus verschiedenen Inhalten! Das ist kurzgesagt die „function“!

Aber wie visualisiert man die „form“, wenn sie der „function“ followen soll?

Wie stellt  man die zusammengeführten Inhalte dar ? In einem Fenster, ne Tabelle, eine Animation? Wir glauben die o.g. Vorschläge sind zu vernachlässigen. Es muss etwas besseres geben. Und ich will von euch wissen was!

bild-139

Unser Problem ist, dass wir in unserer Kreativität hinsichtlich der Darstellung eines semantischen Mashups an unsere Grenzen stoßen. Auch wenn diese sicherlich nicht sehr weit sind bereitet uns dies trotzdem Kopfschmerzen, so denn Jung von Matt und andere Kreativbolzen mit dem Preis X exakt X über unserem Budget liegen. Greift mal ´nem nackten Mann in die Tasche.

Was wir also benötigen sind eure Ideen, wie man diese Zusammenhänge auf einer Website visualisiern kann? Oder gehen wir in die Vollen, wie wäre es denn mit einer Skizze?

Form follows function.

Um dies abzubilden müssen wir uns zwei Dinge überlegen.

1. Welche Eigenschaften hat Semantik und wie sollen diese dargestellt werden?

– Semantik ist nicht nur ein ähnlicher Inhalt, sondern Inhalt gepaart mit Anwendungen, die interagieren.

– Anwendungen und Inhalte werden somit an den notwendigen Punkten der Websites extrahiert und in einer korrelierenden Form wieder zusammengesetzt. Aber wie schaut die aus?

– Kriterien wie Dynamik, Interaktivität müssen visuell dargestellt werden. Man darf nicht auf die Idee kommen hier ginge es um schnödes social Bookmarking. Lasst die armen User da draußen bloß mit irgendwelchen Links in Ruhe!

– Auch ist immer der rechtliche Gedanke zu bedenken, d.h. der Ursprung (URL) des Inhalts muss noch immer angezeigt werden.

– Das Mashup muss visuell irgendwie in den bestehenden Content/Anwendung eingebunden werden.

– Die Darstellungsform könnte insofern auch dynamisch sein, als dass sich Textpassagen oder einzelne Wörter selbst „highlighten“.

– Der Nutzer muss das Gefühl bekommen, dass er sich zwar auf dieser einen Seite bewegt, diese jedoch das Eingangstor zu einem großen Spektrum an Informationen rund um das Thema darstellt.

2. Wie sieht  die Funktionsweise von Semantik aus und wie kann wiederum diese dargestellt werden?

Dies führt zur Frage wie eine solche Darstellung aufgrund der function überhaupt aussehen muss! D.h. wir müssen uns kurz überlegen wie sich Anwendungen von Semantik darstellen, ich bin so frei und zitiere für ein Anwendungsbeispiel Martin:

Sagen wir mal, ich bekomme heute Nachmittag Zahnschmerzen und muss schnellstens zum nächsten Zahnarzt…

Ein  semantisches Web wird anahnd meiner IP erkennen wo ich wohne, danach wirft es einen Blick in meinen Kalender um herauszufinden wann ich Zeit hätte um hinzugehen, schaut sich dann die Profile der Zahnärzte in meiner Stadt an, filtert diese aus, schaut in deren Kalender, wann sie Zeit hätten und sortiert die verfügbaren aus, springt dann noch schnell in 2, 3 Zahnkundenforen um zu schauen ob da bereits Bewertungen zu dem einen oder anderen in Frage kommenden Zahnarzt vorliegen und filtert ein Paar weitere aus, die keine guten Bewertungen bekommen haben. Danach ruft er sich noch schnell den Stadtplan ab und schlägt mir eine günstige ÖPNV-Verbindung vor, evtl. zwei, drei Taxinummern als Ausweichvariante für den Transport dahin

Das ist ein Beispiel einer Anwendung. Nicht mosern und jetzt jede Erbse über den Tisch kullern lassen. Es gibt Unzählige. Aber es geht immer darum, dass Daten miteinander korrelieren bzw. der Computer mir einen Arbeitsprozess abnimmt. Und das dies geschieht, d.h. diese „function“ muss durch „form“ auf der Website dargestellt werden.

You´ve got it?

bild-143

Bitte gebt uns Input! Die Technik um das o.g. zu „machen“ haben wir. Jetzt müssen wir es nur noch darstellen. 😉

Feuer frei in den Kommetaren oder an Roy.Uhlmann(möp)Qimaya.de.

Written by Qimaya

7. Januar 2009 at 7:13 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

Semantisches Web, gewollt und praktikabel?

with 6 comments

Da reden wir die ganze Zeit vom semantischen Web, aber ein paar Fragen stellen sich hierzu ebenso. Das semantische Web wird künftig alle Webanwendungen miteinander verknüpfen. Das heißt, dass verschiedene Anwendungen auf einer Website zusammenspielen und zum einen für mehr Information, zum anderen für Umsatz zwischen den Teilnehmern des semantischen Webs führen wird. Unterschiedliche Anwendungen oder Inhalte entsprechen somit Daten, die das semantische Web zusammenführt.

Der „richtige“ Inhalt verknüpft mit der „richtigen“ Anwendung schafft somit im semantischen Web eine neue Art der Wertschöpfung, ohne, dass der Nutzer sich einzelne Anwendungen und Inhalte erst selbstständig zusammensuchen muss.

Ein Beispiel:

Wer eine Reise plant, muss bei der Buchung von Bahn- und Flugtickets sowie bei der Hotelreservierung jeweils Datum, Zielort, Personenangaben und die Bankverbindung eingegeben. Diese Dienste gibt es heute schon, jedoch als einzelne Inseln. Im semantischen Web sind sie aus einem Guss. Das heißt, der Nutzer gibt künftig die gesamten Informationen nur einmal ein und bekommt vom Computer komplette Reisepakete zurück.

Die Inseln von Websites und ihre Anwendungen werden miteinander verknüpft und auf den teilnehmenden Webseiten in einem semantischen Mashup ausgeliefert. Das Mashup besteht aus o.g. verschiedenen „Daten“ für dich sich somit ein Wert ermitteln lässt. Entfernt vergleichbar mit der Adword-Auktion von Google. Nur, dass diese „Daten“ keine Werbung darstellen, sondern vielmehr eine Anwendung, die direkt auf den am semantischen Web teilnehmenden Websites ausgeführt werden. Die Buchungswebsite der Lufthansa konkurriert mit jener von Air Berlin um auf der passenden „dritten“ Website ausgeliefert zu werden. Die „Daten“ d.h. Inhalte, Anwendugen etc. können also auf anderen Webseiten monetarisiert werden, erfahren in sich aber einen eigenen Wert, denn sie konkurrieren miteinander. Ein Monetarisierungsmodell für das semantische Web: Data as a currency!

Uns wird es also künftig egal sein auf welcher Domain wir uns bewegen. Denn jeder „Eingang“ zum WWW ist ein Point of Interest. Gesurft wird auf der Welle der Information. Ganz gleich ob Ecommerce oder private Website. Jeder kann am semantischen Web und damit der Wertschöpfung teilnehmen.

Dass dies kommen wird steht außer Frage. Die Details werden jedoch durch eure Meinung bestimmt. Bitte helft uns durch die folgende Umfrage.

Sofern du mit „Ja“ geantwortet hast, geht es hier weiter…

Sollten euch noch Fragen einfallen, bitte kurz mailen oder Kommentar hinterlassen.

Besten Dank für eure Teilnahme. Die Auswertung wird folgen. Dann auch mehr zu einer Monetarisierung des semantischen Webs: Data as a currency!

Written by Qimaya

4. Januar 2009 at 1:30 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

Ontologien aus Amsterdam

with 4 comments

Wir von Qimaya werden ständig auf das Thema Ontologien angesprochen. Klaus kann kaum eine Tüte Brötchen holen, ohne dass die obligatorische Frage kommt: Wie haltet ihr von Qimaya es eigentlich mit Ontologien? Natürlich verstehen wir, dass die Welt der „Ontologen“ ohne Ontologien eine Welt voller Magic sein muss. Manche müssen sich vorkommen wie ein ganz „normaler“ User, einmal ihres wichtigsten Werkzeuges beraubt. Auf sich gestellt wie unsere Vorfahren ohne Feuerstein. 😉

u8tzn2gmocz9p9uvtzezbcoe_r1_400

Unsere treuen Blog-Leser kennen natürlich die Antwort: „Don’t ontology!“ – wie es Roy mit kristallklaren Worten betonierte.

Es wäre allerdings sehr unwissenschaftlich, wenn wir nur selbstreferentiell unsere persönliche Meinung kundtun ohne uns seriös mit den Ansätzen aus der Welt der „Ontologen“ zu beschäftigen. Daher sind wir froh, dass wir einen hervorragenden Fachaufsatz von Peter Mika (Universität Amsterdam) im Netz gefunden haben: „Ontologies are us: A unified model of social networks and semantics“

Herr Mika macht eine kritische Bestandsaufnahme der Konzepte von RDF bis OWL. Hauptaugenmerk des Aufsatzes ist der Aspekt sozialer Netzwerke und die Änderung der Semantik in einem Netzwerk, wenn neue Mitglieder hinzukommen.

Zitat: „As the original community evolves through members leaving and entering or their commitments changing, a new consensus may shape up invalidating the knowledge codified in the ontology.“

Qimaya hat schon immer auf den Aspekt der Zeit hingewiesen: Eine Entität (z.B. „Lehman Brothers“) kann von heute auf morgen ein neues Assoziationsfeld erhalten, dem eine statische Ontologie nicht genügen kann. Bei Peter Mika geht es darum, dass einzelne neue Mitglieder den „Konsens“ einer Community ändern können. Jeder wird das schon mal in einem Blog oder einem Forum beobachtet haben: Eine einzelne originelle Person bringt einen neuen Aspekt ins Spiel und ein ganzer Thread wechselt auf eine andere Spur.

Im Kern geht in dem Aufsatz schliefllich noch um das Problem „emergent semantics“ zu kreeiren. Leider fehlt in dem Aufsatz das Quäntchen Phantasie, dass dies durchaus mit automatischen Verfahren zu lösen ist. Qimaya zum Beispiel kann gar kein Netzwerk OHNE emergent semantics generieren, denn die assoziative Netzwerke sind bei uns nicht Output, sondern Input.

Nun ist dieser Mangel an Phantasie nicht an sich zu kritisieren, schließlich wußte schon Arthur Schopenhauer: „Jedermann sieht die Grenzen seiner eigenen Vision als die Grenzen der Welt an.“

Doch es gibt da noch einen weiteren Drop in dem Aufsatz-Zitat, das wir mal lutschen sollten. Spätestens an der Stelle „knowledge codified in the ontology“ fängt Qimaya an zu husten. Hier zeigt sich implizit die Vorstellung, Wissen sei ein Kristall. Nun sind Roy und Klaus im real life schon Menschen begegnet, die ihr Lebenswerk darin sehen, einen Setz- und Zettelkasten ihres Wissens zu generieren.

Neurobiologisch – und philosophisch – wäre es verfehlt, Wissen als einen Kristall zu betrachten. Wir haben kein Barack-Obama-Molekül in unserem Kopf, das sich just kräuselt, wenn in den Tagesthemen über den künftigen US-Präsidenten berichtet wird. Nein, Wissen ähnelt eher einer holografischen Flüssigkeit. Frei nach Heraklit könnte man sagen: „Du denkst nie zwei Mal denselben Gedanken“. Eine Ontologie quasi als Baedeker-Reiseführer für unseren Kopf wäre völlig sinnlos. Und das Assoziationsfeld Clinton-Obama hat mit der Berufung Hillary Clintons zur Außenministerin eine Komplexität erreicht, die weit in den vorsprachlichen Bereich hineinreicht.

Für das Qimaya-Team wird es eine Freude sein, die Änderungen der Semantik und der Assoziationsfelder, die mit dem Machtwechsel in den USA einhergehen, zu beobachten. Natürlich werden wir im Blog darüber berichten.

Written by Qimaya

4. Januar 2009 at 1:18 pm

Veröffentlicht in Uncategorized