Qimaya – Semantic Web

creating a semantic web

Semantisches Web, gewollt und praktikabel?

with 6 comments

Da reden wir die ganze Zeit vom semantischen Web, aber ein paar Fragen stellen sich hierzu ebenso. Das semantische Web wird künftig alle Webanwendungen miteinander verknüpfen. Das heißt, dass verschiedene Anwendungen auf einer Website zusammenspielen und zum einen für mehr Information, zum anderen für Umsatz zwischen den Teilnehmern des semantischen Webs führen wird. Unterschiedliche Anwendungen oder Inhalte entsprechen somit Daten, die das semantische Web zusammenführt.

Der „richtige“ Inhalt verknüpft mit der „richtigen“ Anwendung schafft somit im semantischen Web eine neue Art der Wertschöpfung, ohne, dass der Nutzer sich einzelne Anwendungen und Inhalte erst selbstständig zusammensuchen muss.

Ein Beispiel:

Wer eine Reise plant, muss bei der Buchung von Bahn- und Flugtickets sowie bei der Hotelreservierung jeweils Datum, Zielort, Personenangaben und die Bankverbindung eingegeben. Diese Dienste gibt es heute schon, jedoch als einzelne Inseln. Im semantischen Web sind sie aus einem Guss. Das heißt, der Nutzer gibt künftig die gesamten Informationen nur einmal ein und bekommt vom Computer komplette Reisepakete zurück.

Die Inseln von Websites und ihre Anwendungen werden miteinander verknüpft und auf den teilnehmenden Webseiten in einem semantischen Mashup ausgeliefert. Das Mashup besteht aus o.g. verschiedenen „Daten“ für dich sich somit ein Wert ermitteln lässt. Entfernt vergleichbar mit der Adword-Auktion von Google. Nur, dass diese „Daten“ keine Werbung darstellen, sondern vielmehr eine Anwendung, die direkt auf den am semantischen Web teilnehmenden Websites ausgeführt werden. Die Buchungswebsite der Lufthansa konkurriert mit jener von Air Berlin um auf der passenden „dritten“ Website ausgeliefert zu werden. Die „Daten“ d.h. Inhalte, Anwendugen etc. können also auf anderen Webseiten monetarisiert werden, erfahren in sich aber einen eigenen Wert, denn sie konkurrieren miteinander. Ein Monetarisierungsmodell für das semantische Web: Data as a currency!

Uns wird es also künftig egal sein auf welcher Domain wir uns bewegen. Denn jeder „Eingang“ zum WWW ist ein Point of Interest. Gesurft wird auf der Welle der Information. Ganz gleich ob Ecommerce oder private Website. Jeder kann am semantischen Web und damit der Wertschöpfung teilnehmen.

Dass dies kommen wird steht außer Frage. Die Details werden jedoch durch eure Meinung bestimmt. Bitte helft uns durch die folgende Umfrage.

Sofern du mit „Ja“ geantwortet hast, geht es hier weiter…

Sollten euch noch Fragen einfallen, bitte kurz mailen oder Kommentar hinterlassen.

Besten Dank für eure Teilnahme. Die Auswertung wird folgen. Dann auch mehr zu einer Monetarisierung des semantischen Webs: Data as a currency!

Written by Qimaya

4. Januar 2009 um 1:30 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

6 Antworten

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  1. huch – das sind aber wenig abstimmer in 30 min….😉 die umfrage find ich gut – ich hoffe, daß gaaaanz viele user darn teinehmen.

    Doc Sarah

    4. Januar 2009 at 3:46 pm

  2. Sagts keinem weiter aber genauso stelle ich mir die Zukunft des Webs vor. Wenn Data as a currency funktioniert, kann auch Music/Art etc as a currency funktionieren und wir wären unter anderem auch die Diskussion um die Zukunft des Urheberrechts los.

    So wie sich das Web momentan entwickelt schreit es je geradezu nach einer neuen Struktur, da die Alte aus den Informationsnähten platzt und frühere Knotenpunkte immer mehr umgangen werden bzw nicht mehr ausreichen oder nicht mehr die nötige Relevanz haben.

    Hanta

    6. Januar 2009 at 7:42 pm

  3. Exakt genau so stellen wir uns das vor.

    Alles was im Web als Anwendungen oder Inhalt einer Website besteht sind im Grunde nur Daten.

    Connct them, use them and value arises!🙂

    Wie schön wäre es doch dann Inhalt zu produzieren!

    Bezüglich des Urheberrechts. Auch ein Song entspricht nur einem identifizierbaren Datenmuster. Erkennbar im gesamten WorldWideWeb.

    Eigentlich fangen wir ja gerade erst an uns zu überlegen wohin die Reise damit geht, was alles möglich wird.

    Das Wort Daten-flaterate bekommt so eine vollkommen neue Betrachtung.😉

    Roy

    6. Januar 2009 at 7:55 pm

  4. […] täglich eingesetzt werden – können wir die “Digitale Suche” ruhig in “Digitales Finden” […]

  5. […] haben nämlich “kürzlich” glücklicherweise in der Wüste das Stargate zum Semantischen Web […]

  6. Mich interessiert dieses Thema viel mehr im Bereich Recherche und Information. Im Moment kommt mir das Web eher wie eine riesige Bücherei vor. Von Regal zu Regal, von Buch zu Buch. Blättern, wälzen, gezielte Info suche, alles Sammlen, irgendwo zusammen fügen und horten.

    Es ist die passenden Umschreibung mit der U-Bahn. Man fährt die Stationen ab, aber dahinter ist viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

    Ich persönlich würde es sehr begrüssen, Informationen vom „Fleck weg“ zu erhalten.🙂

    -Spooky-

    5. Februar 2009 at 3:50 pm


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